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Title: Smart Office
Mit dem Support-Ende von Windows 7 endet auch die Sicherheit

Windows 7 ohne Support und ohne Sicherheit

Ab dem 14. Januar 2020 ist Schluss mit dem Support von Windows 7. Damit wird jeder weiterhin betriebene Windows-7-Computer zum Sicherheitsrisiko. Vor allem in KMU.

© Microsoft

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Die Digitalisierung hat die Welt erreichbar gemacht. Auch immer mehr für Cyberkriminelle. Diese haben es vor allem auf sorglose Unternehmen abgesehen, die veraltete Software nutzen. Und davon gibt es mehr als man glaubt. So wie die Immer-Noch-Verwender des Betriebssystems Windows 7. Microsoft stellt ab dem 14. Januar 202 auch den erweiterten Support für das lange Zeit bestehende Betriebssystem ein. Und fordert damit alle kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), Kanzleien, Arztpraxen und Smart Offices auf, sich zugunsten der Sicherheit von dem geliebten Betriebssystem zu verabschieden. Der namhafte Antiviren-Software-Hersteller Kaspersky warnte jüngst sogar vor einer tickenden Cyber-Zeitbombe, wenn Unternehmen Windows 7 nach dem 14. Januar 2020 weiter betreiben. Laut Aussagen des Antiviren-Spezialisten kommt Windows 7 noch bei 38 Prozent der sehr kleinen und bei stolzen 47 Prozent der mittelständischen und großen Unternehmen zum Einsatz, darunter auch Behörden oder Öffentliche Einrichtungen. Klare Empfehlung: sollte ein Computer partout nicht upgradefähig sein, empfiehlt sich die ausschließliche Offline-Nutzung oder das Ersetzen des Geräts.

© Microsoft / Windows 7 wird aller Sicherheitsbedenken zum Trotz weiterhin in vielen Unternehmen eingesetzt.

 

Windows 7 als Sicherheitsrisiko in KMU, Arztpraxis und Anwaltskanzlei

Gerade die kleinen und mittelständischen Unternehmen sind ein bekannter Innovator für neue Technologien. Das wissen auch Hacker und Cyberkriminelle und reiben sich praktisch schon die Hände, wenn sie an Mitte Januar denken. So viele Daten und geistiges Eigentum werden dann einfach schutzlos von veralteten Computern abgreifbar sein. Darunter Blaupausen für innovative Geräte, die meistbietend veräußert werden können. Sensible Nutzerdaten in Arztpraxen, die über eine Hintertür in fremden Kanälen landen. Oder brisante interne Daten, die in Anwaltskanzleien für aktuelle Gerichtsverfahren genutzt werden. In jedem Unternehmen gibt es eine Fülle an hochsensiblen Daten, die abgefischt werden können.

Darum sollte es schon im Sinne jedes Unternehmens sein, nach dem Support-Ende von Windows 7 dieses OS nicht weiter zu nutzen. Microsoft selbst spricht davon, dass Windows 7 weiter nutzbar bleibt, es jedoch keinesfalls online gehen sollte. Und mal ehrlich: wer kann in heutiger Zeit am Computer arbeiten, ohne dabei online zu sein? Dazu kommt: in Unternehmen, wo Passwörter auf einem Post-It am Bildschirm kleben oder einfach 12345678 lauten, muss losgelöst von Windows 7 zwingend ein Umdenken stattfinden. Und damit nicht genug: kleine und mittelständische Unternehmen können mittels Watering Hole Attacken als Tür zu den Netzwerken von großen mit den KMU verbundenen Unternehmen genutzt werden. So kann bei einem Luftfahrtindustrie-Zulieferer ein Programm manipuliert werden, auf das das Luftfahrtunternehmen wiederum zugreift. Damit kann Schadsoftware auf Umwegen zum eigentlich gut geschützten Großunternehmen gelangen.

© Microsoft / Windows 10 bietet eine komfortablere Updatefunktion für Unternehmen.

 

Aktuelle Sicherheits-Updates automatisch einspielen mit Windows 10

Sicher: das Einspielen von Updates gehört in kleinen Unternehmen nicht zum Tagesgeschäft. Angst, dass etwas danach nicht richtig läuft oder schlicht das Unwissen, wie man diese aktiviert, machen schon heute den einen oder anderen Windows 7 Computer zum Sicherheitsrisiko. Ein moderndes Betriebssystem wie Windows 10 erledigt viele Updates beinahe ungefühlt automatisch im Hintergrund. So hält sich das System mehr oder weniger selbst up-to-date. Das ist nicht nur komfortabler als bei veralteten Betriebssystemen, sondern auch weitaus sicherer. Mit diesem Windows as a Service werden aktuelle Sicherheits-Updates kostenlos eingespielt. Mit Windows Update for Business haben Unternehmen darüber hinaus weitaus mehr Kontrolle, wenn im Unternehmen neue Updates ausgerollt werden sollen. Und über den Windows Store for Business können Anwendungen auf Windows 10 Devices der Mitarbeiter verwaltet und flexibel verteilt werden.

 

Ein Sicherheitsleck kann Unternehmen teuer zu stehen kommen

Abgefischte Daten, etwa Patientendaten, müssen umgehend den betroffenen Personen sowie der Datenschutzbehörde gemeldet werden. Daraus können hohe Folgekosten resultieren, die Gesellschaft Deutscher Versicherungsunternehmen GDV hat mal eine beispielhafte Rechnung im Falle des Verlustes sensibler Daten aufgestellt:

• Anwaltskosten: bis zu 2.000 Euro

• IT-Spezialisten zum Schließen der Sicherheitslücke beauftragen: bis zu 5.000 Euro

• Kosten wegen des Stillstands im Unternehmen: bis zu 5.000 Euro

• Schadenersatzforderungen gemäß Artikel 82 DSGVO: bis zu 20.000 Euro

• Beseitigung des Öffentlichen Imageschadens: bis zu 1.000 Euro

Dazu kommen Kundenverluste aufgrund von Zweifeln oder Angst sowie in den meisten Fällen noch ein hohes Bußgeld durch die Datenschutzbehörde.

Das Risiko dieses Datenklau-Szenarios lässt sich mit einem aktuellen OS wenigstens etwas minimieren. Schon, weil hier modernere Sicherheitsmechaniken greifen, als bei einem zehn Jahre alten Betriebssystem wie Windows 7.

© Microsoft / Gerade moderne Hardware profitiert von den neuen Funktionen wie Stiftsteuerung und kann sich schnell amortisieren.

 

Die weitere Nutzung von Windows 7 birgt ein hohes unternehmerisches Risiko

Ganz gleich, welche Exploits, Phishing-Methoden oder Sicherheitslücken von Cyberkrimellen genutzt werden; am Ende wird das betroffene Unternehmen verlieren: seine Glaubwürdigkeit in der Öffentlichkeit, das Vertrauen der Kunden und viel Geld. Das lässt sich sinnvoller in neue Hardware mit Windows 10 oder auch MacOS investieren. Denn auch den bis 2023 erweiterten Dienst ESU, der Unternehmen mit jährlich steigenden Preisen weiterhin Updates bereitstellt, wird sich Microsoft fürstlich entlohnen lassen (mehr dazu im Artikel "Ciao, Arrivederci und Goodbye Windows 7"). Eine Neuausstattung mit Hardware und Software dürfte in vielen Fällen gerade für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) die günstigere Alternative sein. Denn auch Microsoft deklariert die Sicherheitsupdate-Verlängerung eher als einen weiteren Aufschub für die Unternehmen, bei denen sich die Umstellung auf Windows 10 länger hinzieht als erwartet.

© Microsoft / Alte Notebooks können durchaus Windows 10 nutzen, empfohlen wird von Microsoft aber auch explizit neue Hardware, um alle Funktionen nutzen zu können.

 

Diese Sicherheits-Features bietet Windows 10 unter anderem

Mittlerweile ist der Bordmittel-Virenschutz von Windows 10 eine echte Alternative für die bekannte Virensoftware namhafter Hersteller. Viren, Trojaner, Spyware und andere Schadsoftware werden in Echtzeit erkannt und gestoppt, um die Aktivierung der Programme zu verhindern. Die Windows Firewall wurde optimiert und verhindert das Eindringen von Hackern oder Schadsoftware über das Internet oder andere Netzwerke. Mit der Implementierung der Authentifizierungsmethode Fido2 können statt Passwörtern Sicherheitsschlüssel auf USB-Basis zur Authentifizierung genutzt werden. So können sich etwa Krankenhausmitarbeiter auf jedem Gerät einloggen, ohne ständig Name und Passwort eingeben zu müssen. Mittels Bitlocker können sensible Daten auf den Geräten verschlüsselt speichern, auch USB-Sticks lassen sich so gegen unbefugten Zugriff verschlüsseln. Windows Hello bietet Mitarbeitern die Möglichkeit, sich per PIN, Gesichtserkennung oder Fingerabdruck statt Passwort zu identifizieren. Der Windows Information Service trennt private und geschäftliche Daten voneinander, um die versehentliche Weitergabe zu verhindern. Jeden Tag arbeitet Microsoft an neuen Diensten und Programmen für mehr Sicherheit beim Einsatz von Windows 10. Wer sich da nicht von Windows 7 trennen mag, gefährdet nicht nur sein Unternehmen, sondern auch Zulieferer, Kunden und eigne Mitarbeiter.

Weitere Infos und Support finden Sie hier.

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