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Virtual Reality

Angeschaut: Die VR-Kamera Samsung Gear 360

Die Samsung Gear 360 eröffnet virtuelle Welten. Die kleine Kamera kann Aufnahmen mit Rundumblick machen.

© Carsten Knobloch

© Carsten Knobloch

Die Themen VR - Virtual Reality - und 360°-Erlebnis nehmen gefühlt einen immer größeren Teil des medialen Lebens ein. Doch ist das Ganze vielleicht nur ein Nischenthema? Braucht man das vielleicht gar nicht? Einen Teil der Antwort findet man in unserem Bericht zur Samsung Gear 360.

Irgendwann vor ein paar Jahren wurde eine Lawine losgetreten. Auf einem Mal stand das Thema Virtual Reality wie der sprichwörtliche Elefant im Raum. Alles sollte anfassbarer und erlebbarer sein. Ein Hype-Thema wie Google Glass seinerzeit? Mitnichten, VR in all seinen Facetten ist durchaus etwas anderes, mit mehr Nutzen auch für Endanwender verbunden.

Der Traum von virtueller Realität begleitet den Menschen seit unfassbar langen Zeiten. Uralte Bücher und Filme leben schon den Traum, dass der Mensch mittels Technik in andere Welten eintauchen kann. Lange wurde gebastelt und 2016 darf man sicherlich davon sprechen, dass die erste Evolutionsstufe für den normalen Anwender erreicht wurde.

Das Ganze betrifft ja nicht nur die Film- und Spielewelt, doch hier geschieht momentan sehr viel, Cardboards, Oculus Rift und HTC Vive seien hier nur mal als drei Beispiele genannt, die den Nutzer in fremde Welten ziehen. Der Spieler steht in seinen eigenen vier Wänden, lässt sich aber über die Brille auf seinem Kopf in eine andere Welt ziehen - ein Erlebnis, welches man wirklich einmal ausprobieren sollte, das Gehirn ist ein pfiffiger Kamerad, der den Körper zu verwirren weiß.

Doch Virtual Reality ist natürlich nichts, was man nur auf Spiele anwenden kann. Einsatzbereich in der Medizin oder der Entwicklung sind auch ein Thema. Doch was habe ich als Nutzer konkret davon? Wie kann ich meine eigenen Erinnerungen vielleicht in Bild oder Video festhalten? Mittlerweile ist dies einfacher und günstiger als noch vor vielen Jahren.

Das ist die Samsung Gear 360

Mit einer Lösung wie der Samsung Gear 360 kann heute jeder VR-Videos machen. Egal wie, egal wo. Doch was ist die Samsung Gear 360 eigentlich - und vor allem: was kann sie? Die Samsung Gear 360 ist erst einmal eine Kamera. Diese ist kugelrund, hat zwei Linsen für den praktischen Rundumblick.

Sie kommt auf drei kleinen Füßen daher, kann aber auch auf ein Stativ gestellt werden. Der Nutzer kann hier nun mehrere Sachen machen. Er kann ein klassisches Panoramabild oder eine 360°-Aufnahme aufzeichnen. Das kann man heute schon mit Smartphones machen, die Samsung Gear 360 erledigt es aber ohne wilde Schwenkereien. Rundum ist alles drauf - und oben und unten sind auch mit dabei. Man kann aber auch einstellen, dass jede der beiden Linsen autark arbeitet und so einen Film mit zwei verschiedenen Anschichten präsentiert.Die Samsung Gear 360 kann Videos in VR-Qualität machen. © Carsten Knobloch

Verbunden wird die Kamera derzeit ausschließlich mit den aktuellen Samsung Galaxy-Geräten. Das sorgt momentan für bestmögliche Kompatibilität, schließt aber leider auch viele Nutzer aus. Die Benutzung ist einfach und weniger Hexenwerk, als es die Bilder zeigen. Die Kamera mit eigenem Akku wird mittels Bluetooth mit dem Smartphone verbunden. Man kann hier in der App nun die diversen Modi einstellen und direkt ein Foto anfertigen - oder einen Film.

Diese Inhalte kann man dann auf dem Smartphone betrachten oder direkt weiterverschicken. Keine Lust, immer auf das Smartphone zu starren oder gerade keine Hand frei? Dann kann die Samsung Gear 360 auch alleine agieren. Ein kleines Display informiert über die diversen Modi, die vom Nutzer über die Buttons gewählt werden können. Die so aufgezeichneten Bilder oder Videos landen dann auf der optional zu erwerbenden microSD-Karte und können dann später auf das Smartphone oder den Computer kopiert werden.

Vor- und Nachteile

Das Ganze hat natürlich so seine Vor- und Nachteile. Während so ein 360°-Bild natürlich einen faszinierenden Rundumblick erlaubt und so ein Gefühl des Dabeiseins gibt, so muss man einiges bedenken. Nicht jeder wird das Bild in seiner kompletten Schönheit erfahren können, denn ein spezieller Viewer wird vorausgesetzt. Das ist allerdings heutzutage kein großes Problem mehr, da Google Fotos das out of the box anbietet und auch Facebook bietet diesen Betrachter an. In Zukunft werden immer mehr Applikationen in der Lage sein, diese speziellen Fotos anzuzeigen und sicherlich wird sich diese Evolution des klassischen Bildes auch soweit durchsetzen, dass Betrachtungsprogramme zum Standard werden, auch auf Smart TV-Geräten.Die Samsung Gear 360 kann Rundumblick. © Carsten Knobloch

Nachteile? Die kleinen Kameras für den Privatgebrauch sind noch recht neu. Nicht zu vergleichen mit professionellen Geräten, die in den letzten Jahren immer mehr technisch aufgebohrt wurden. So kann eine Samsung Gear 360 zwar für einen fantastischen Rundumblick sorgen - die beiden Weitwinkelkameras machen es möglich - doch in Sachen Detailreichtum liegt man derzeit noch hinter klassischen Smartphone-Kameras. Einen klitzekleinen Tod muss man aber noch im Jahr 2016 sterben und dies ist eben die Option, ein fantastisches 2D-Foto mit einem Ausschnitt zu haben - oder ein 360°-Bild oder -Video, welches nicht so viele Pixel im Detail hat, dafür aber einen tollen Rundumblick auf die komplette Szenerie gibt.

360° ist die Evolution des Bildes

Auch wenn es für viele jetzt noch nicht den Anschein haben wird, so ist 360° die natürliche Evolution von Bildern, Videos oder Spielen. Wir können tiefer in das Geschehen eintauchen, bekommen im Falle eines Bildes oder Videos einen tieferen Rundumblick in die Szenerie, die einfach Spaß macht. Diverse Musikgruppen bieten schon Musikvideos an, die komplett und hochauflösend in 360° ablaufen.Die Samsung Gear 360 dürfte ein echter Trendsetter sein. © Carsten Knobloch

Als Fan ist man so mittendrin, auch wenn man am Rechner sitzt. Und in Sachen der Spiele-Evolution wird alles spannender - man stelle sich ein Adventure vor, bei welchem man auch mal hinter sich schauen oder horchen muss, damit keine Spiele-relevanten Informationen verloren gehen. Doch auch abseits der Spielereien gibt es schöne Möglichkeiten: 360°-Ansichten aus allen Lebensbereichen. Der nächste Urlaub, das nächste Haus, das nächste Auto - oder die nächste Küche. Alles werden wir plastisch und vollumfänglich erleben können.

Fazit

Unendliche Möglichkeiten sind nutzbar und mit hoher Wahrscheinlichkeit sehen wir hier nicht nur einen kurzzeitigen Marketing-Trend. Wer momentan noch nicht die Notwendigkeit sieht - oder einfach die Ausgabe scheut, der sollte andere Optionen in Betracht ziehen, um den Flair erleben zu können. Googles StreetView-App kann nicht nur 360° aufnehmen lassen, man kann diese auch importieren, ferner liegen viele Bilder aus der ganzen Welt in 360° vor. Die kann man auf dem Smartphone betrachten oder auch ganz einfach mittels günstigem Cardboard. Sollte man ausprobieren, ist ein wirklicher Spaß.

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