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Title: Virtual Reality
Virtual Reality

Pico Neo: Was sagen erste Hands On-Berichte zur autarken VR-Brille?

Die autarke Virtual Reality-Brille Pico Neo will der Vive Focus und Oculus Go Konkurrenz machen. Kann sie halten, was der Hersteller verspricht? Wir haben ein paar Hands On-Berichte von der CES 2018 gesammelt.

© Pico

© Pico

Dieser Beitrag stammt von unserer Partnerplattform www.VR-World.com.

Mit der 749 Dollar teuren Pico Neo verspricht der chinesische Hersteller Pico eine autarke Virtual Reality-Brille, die eine hochwertige VR- und Tracking-Erfahrung ohne störende Kabelstrippen bieten soll. Die Auflösung der beiden 3,5 Zoll LCD-Displays beträgt je 1.440 × 1.600 Pixel, die Bildwiederholungsrate soll bei 90 Hz liegen. Unter der Haube verrichtet ein Snapdragon 835-Prozessor nebst 4 Gigabyte Arbeitsspeicher seinen Dienst. Erste Hands On-Berichte zeigen sich allerdings durchwachsen.

Präzises Headset-Tracking

Im Rahmen der CES 2018 hatte die Webseite Upload VR die Möglichkeit, das Pico Neo auszuprobieren. Das 6DOF-Tracking (Six Degrees of Freedom, volle Bewegungsfreiheit) der Brille hat den Tester offenbar überzeugt. Sämtliche Bewegungen wurden durch die beiden Front-Kameras perfekt eingefangen und umgesetzt – ganz ähnlich wie bei den Windows Mixed Reality-Headsets.

 Das Pico Neo setzt auf eine interne Recheneinheit und verzichtet auf lästige Kabelstrippen.

Heise zeigt sich mit der Bildqualität zufrieden, bemängelt aber, dass sich im virtuellen Raum kein sicherer Spielbereich festlegen lässt und Hindernisse in der Realität nicht angezeigt werden. Außerdem berichtet die Seite von Verzögerungen im Tracking bei sehr schnellen Bewegungen. Am Tragekomfort gab es offenbar nichts auszusetzen.

Controller mit deutlichen Problemen

In einem Punkt sind sich beide Webseiten einig: Das Controller-Tracking ist nicht zufriedenstellend. Die werden durch Ultraschallsensoren nachverfolgt, was aber nicht sonderlich gut funktionierte. Die Positionen wurden teils falsch angezeigt, die Controller zitterten in VR stark. Eine präzise Handhabung war kaum möglich.

Headset und Controller kommen beim Pico Neo mit 6DOF-Tracking.

Wie Upload VR anmerkt, sollen die Controller-Probleme in der zweiten Demo ebenfalls, aber weniger deutlich spürbar gewesen sein. Möglich also, dass das Controller-Tracking von einzelnen Anwendungen abhängt oder von anderen Signalen auf der Messe gestört wurde. Bis zur geplanten Auslieferung des Pico Neo an Geschäftskunden Ende Januar will Pico das Tracking weiter optimieren.

Mehr Inhalte durch Vive Wave

Das war übrigens schon ein Problem beim Pico Goblin, wie wir in unserem Test feststellten. Immerhin: Komfort und Bildqualität scheinen beim Nachfolger besser auszufallen. Auch bei den Inhalten dürfte diesmal mehr zu erwarten sein, weil das Pico Neo unter anderem auf HTCs neue Plattform Vive Wave zugreifen soll.

Das Pico Neo soll schon Ende Januar für Geschäftskunden erhältlich sein. Ein Veröffentlichungstermin für Privatkunden steht noch aus.

Interessiert ihr euch für die Pico Neo? Wenn ja, warum? Teilt es uns in den Kommentaren mit!

Ihr wollt mehr zum Thema Virtual Reality erfahren? Dann besucht doch unsere Partnerseite www.VR-World.com. Dort findet Ihr alle Neuigkeiten aus der virtuellen Welt, Spiele, Filme und aktuelle Reviews.

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