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Samsung Note 7: Samsung-Star mit Stift & mehr

Galaxy Note-Modelle punkten mit großem Bildschirm, Eingabestift und weiteren Besonderheiten. Nun ist mit dem Samsung Note 7 der neueste Vertreter erschienen.

©Samsung

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Während die Smartphones der Galaxy-S-Serie gewohnheitsmäßig im Februar auf dem Mobile World Congress vorgestellt wurden, ist den Note-Modellen traditionell der Herbst vorbehalten. Dabei gleicht Samsung jetzt die Nummerierung seiner Geräteserien an – das letzte offiziell in Deutschland angebotene Stift-Modell war das Note 4, das im Vorjahr vorgestellte Note 5 kam hierzulande nie in den Handel. Das mit Spannung erwartete Note 7 zieht nun ganz offiziell mit seinen Verwandten Galaxy S7 und S7 edge gleich.

Dabei übertrifft die Diagonale des leuchtstarken und kontrastreichen OLED-Displays von 5,7 Zoll (14,5 cm) noch einmal die Maße der S-Modelle (S7: 5,1 Zoll/12,6 cm, S7 edge: 5,5 Zoll /14 cm) – wie seine Vorgänger zählt das Note 7 als „Phablet“, also als Mischform zwischen Phone und Tablet. Die Auflösung von 2560 x 1440 Pixeln sorgt für eine standesgemäße Pixeldichte von 518 PPI. Laut Samsung unterstützt das Note 7 sogar Videostreaming in HDR, kann Bewegtbilder also mit besonders hohem Kontrastumfang („High Dynamic Range“) anzeigen.

©Samsung / Das Galaxy Note 7 kommt in drei Farben: Black Onyx, Blue Coral sowie Silver Titanium.

Von seinem Verwandten S7 edge übernimmt das Note 7 den leicht um die Gehäusekante herumgezogenen Bildschirm. Mit dem „Edge UX“, also der für die Displaykante angepassten Benutzeroberfläche lassen sich an der Bildschirmseite Schnellzugriff-Einträge und Statusinfos einblenden. Und wie seine Geschwister S7 und S7 edge ist auch das Note 7 wasserdicht gemäß Schutzklasse IP68. Man sollte es nicht allzu lange und allzu tief eintauchen, aber wenn das Gerät mal versehentlich ins Wasser fällt, sollte es dies unbeschadet überstehen. 

Iris-Scanner und Eingabestift mit superdünner Spitze 

Eine echte Innovation ist der Iris-Scanner, der zum Entsperren des Geräts sowie per „Samsung Knox“ besonders geschützter Apps und Inhalte dient. Er nutzt die Frontkamera des Note 7 in Verbindung mit einer Infrarot-LED, um das charakteristische Augenmuster seines Nutzers zu erkennen. Das klappt in rund einer Sekunde und meistens auch mit Brille oder Kontaktlinse – wobei in diesen Fällen die Beleuchtung kritisch wird. Schlägt die Erkennung, die etwa eine Sekunde braucht fehlt, hat aber auch das Note 7 noch einen Fingerabdruckscanner in der Home-Taste und unterstützt natürlich auch die anderen Freischalt-Mechanismen seines Betriebssystems Android 6.01 wie PIN- oder Mustereingabe. 

Der Note-typische Eingabestift „S Pen“ steckt unten im Gehäuse und springt auf Druck heraus, sodass er sich bequem entnehmen lässt. Die nur noch 0,7 Millimeter dünne Spitze (beim Note 5 waren es noch 1,6 Millimeter) zieht auf dem Display je nach Druck bleistiftdünne oder satt breie Linien. Format und Anfassqualität des S Pen entsprechen einem hochwertigen Kugelschreiber, allerdings ist der Samsung-Stift ein gutes Stück leichter. Das Touch-Display registriert ihn bereits, wenn er etwa einen Zentimeter über der Glasoberfläche schwebt. Diese Funktion nutzt Samsung für sein „Air Command“-Menü, über das sich spezielle Stiftfunktionen wie eine Bildschirmlupe oder eine Ad-hoc-Übersetzungsfunktion für Screen-Inhalte erreichen lassen. Die speziellen Stift-Funktionen wie handschriftliche Notizen und Skizzen, die bislang noch über mehrere Apps verteilt waren, fasst der Hersteller nun in der zentralen App „Samsung Notes“ zusammen. Ein cleveres Detail ist die Funktion „Screen Off Memo“: Notizen lassen sich auch bei ausgeschaltetem Gerät mit dem S Pen auf dem Display vermerken – das Note 7 registriert sie dann auf seinem Sperrbildschirm. 

Starke Hardware, eng verwandt mit Samsung Siebener-Smartphones 

Viele Hardware-Elemente übernimmt das Note 7 von seinen Verwandten S7/S7 edge. Dies gilt zum Beispiel für den 64-Bit-Octa-Core-Prozessor Exynos 8890, bei dem vier Prozessorkerne mit 2,3 GHz und vier mit 1,6 1,6 GHz laufen. Oder für die 12-Megapixel-Front-Kamera. Auch die Connectivity mit WLAN 11 ac, Bluetooth 4.2, GPS und NFC entspricht der Siebener-Generation der Samsung-Smartphones. LTE unterstützt das Gerät mit bis zu 450 Mbit/s („Cat 9“). Beim Flash-Speicher gibt sich Samsung großzügig und bietet das Note 7 nur in der Ausbaustufe von 64 GB an. Zudem lässt sich der Speicherplatz mit einer MicroSD-Karte erweitern – mit der vor kurzem von Samsung vorgestellten größten MicroSD auf Wunsch um bis zu 256 GB. Der von außen zugängliche SIM-Karten-Slot ist für eine Nano-SIM ausgelegt. In Asien und einigen anderen Märkten ist ein Dual-SIM-Modell erhältlich, dessen zweiter Slot als Kombi-Steckplatz für eine Nano-SIM oder eine MicroSD-Card ausgelegt ist. 

Bei den Maßen und Gewichten fordert die Extra-Technik natürlich ihren Tribut – im Vergleich zum Galaxy S7 ist das Note 7 elf Millimeter höher und vier Millimeter breiter (Note 7: 154 x 74 x 8 mm), mit 169 Gramm wiegt es zudem rund 12 Gramm mehr. Sein Akku ist fest verbaut, bietet mit 3500 mAh aber üppige Kapazität. 

©Samsung / Pünktlich zum Start des Galaxy Note 7 kommt ein Update für Samsungs VR-Brille Gear VR auf den Markt.

Umfangreiches Zubehör samt neuer Version der Gear VR 

Neu ist auch die USB-C-Buchse nach USB-3.1-Standard. An ihr wird auch das Virtual-Reality-Headset Gear VR angeschlossen, das Samsung parallel zum Note 7 in einer leicht überarbeiteten Variante vorgestellt hat. Zusätzlich zur neuen Buchse bietet die neue Gear VR ein leicht größeres Blickfeld (nun 101 Grad, beim alten Modell waren es 96 Grad). Auch das Touchpad an der Seite ist etwas gewachsen, und die Polsterung wurde verstärkt. Vom Vorgänger ist das neue Modell auf einen Blick an seiner schwarzen Gehäusefarbe zu unterscheiden, womit Reflexionen innerhalb der Brille minimiert werden sollen. 

Wer das Note 7, das ab dem 2. September erhältlich sein soll, ab dem 16. August vorbestellt, erhält die sonst für rund 100 Euro separat angebotene Gear VR gratis dazu. Wer das Vorgängermodell schon besitzt, kann es mit einem USB-C-Adapter natürlich auch ans Note 7 anschließen. 

Darüber hinaus bietet Samsung ein breites Zubehörsortiment wie verschiedene Hüllen mit und ohne Sichtfenster, mit integriertem Zusatzakku oder integrierter Tastatur sowie Objektiv-Aufsätze für die Kamera des Note 7 an. 

©Samsung / Die Smartwatch Gear Fit 2 arbeitet mit dem Galaxy Note 7 eng zusammen.

Selbstverständlich arbeitet das Note 7 auch nahtlos mit dem bereits auf dem Markt erhältlichen smarten Samsung-Zubehör zusammen. Beispielsweise mit der Fitness-Smartwatch Gear Fit 2, die für rund 200 Euro in verschiedenen Größen und Farben erhältlich ist und über einen eigenen GPS-Empfänger sowie einen integrierten MP3-Player verfügt, der auf bis zu 2 GB freien internen Gerätespeicher zugreifen kann. Integriert sind Puls- und Beschleunigungssensoren für automatisches Activity-Tracking, ein Vibrationsalarm zur Benachrichtigung sowie ein rund 5 mal 2,5 Zentimeter großes OLED-Display. 

Eine Alternative dazu könnte aber auch das clevere kabellose Fitness-Headset Gear Icon X sein, in dem ebenfalls ein Fitness-Tracker und ein MP3-Player (mit bis zu 4GB Kapazität) integriert sind. Beiliegende Silikonpolster und –flügel in jeweils drei Größen passen das für rund 230 Euro angebotene Pärchen an die Ohren seines Trägers an. Die Bedienung erfolgt über Tippen und Streichen auf einer an den „Earbuds“ außen angebrachten Sensorfläche. Beide Zubehörteile werden per Bluetooth mit dem Note 7 gekoppelt und kooperieren dann über spezifische Apps mit dem Phablet. 

©Samsung / Das Fitness-Headset Gear Icon X wird über Sensorflächen an den Ohrstöpseln bedient.

In Deutschland soll das Note 7 in den Farben Black Onyx, Blue Coral sowie Silver Titanium für rund 850 Euro erhältlich sein.

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