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Inhalte für VR Brillen Teil 1: Googles Cardboard

Virtual Reality: Die besten Filme & Apps

Was bringt eine VR-Brille ohne den passenden virtuellen Inhalt? Nicht viel! Unser Ratgeber schafft da Abhilfe.

Eintauchen in die virtuelle Welt mit dem richtigen Inhalt

© Ramil Gibadullin/fotolia.com

Die virtuelle Realität (kurz VR) hat ein Problem. Egal wie gut die Technik, wie grandios die Ideen der Ingenieure und wie ausgereift die Konzepte: ohne die passenden Bilder und Geschichten ist die VR-Brille auf der Nase nicht mehr als ein kolossaler Kinosaal ohne Film. Was also den meisten Entdeckern fehlt, ist der virtuelle Content – jenseits der Welt der Spiele. Zeit also, den Vorhang zu lüften und einen Wegweiser und eine Übersicht zu geben, wie und wo man in das große Unterhaltungskino der virtuellen Welt eintauchen kann.

Eintauchen in die virtuelle Welt. Screenshot VRSE

Man könnte es gleich zu Beginn unendlich kompliziert machen und über die verschiedensten Systeme der verschiedensten Hersteller (HTC Vive, Oculus Rift, Hololens, etc.) schwadronieren, die bislang ohnehin fast keiner sein Eigen nennt. Und wenn man nun dafür auch noch passenden Content sucht, wird die Luft sehr schnell sehr dünn –und am Ende bleibt der contentleere virtuelle Raum.

Besser, wir fangen da an, womit möglichst viele User in die virtuelle Welt einsteigen können: Mit dem Cardboard-System von Google. Google selbst hat, Stand Januar 2016, rund 5 Millionen weltweit verkündet. 

Lust, U2 virtuell zu erleben? Nichts leichter als das... Screenshot VRSE

Tipp Nummer 1 – der virtuelle Einstieg: Der erste Schritt in die virtuelle Welt sollte mit der Cardboard-App gemacht werden. Die App liefert den einfachen Zugang zu mehreren virtuellen Einstiegserlebnissen. Sei es bei einem Besuch beim Space-Shuttle der NASA, im Naturkundemuseum oder bei einem virtuellen 360-Grad-Rundum-Spaziergang durch Paris. Installieren, kalibrieren, Inhalte downloaden, loslegen. So einfach kann es sein.
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Der perfekte Einstieg in die virtuelle Welt: Cardboard von Google. Screenshot Cardboard

Tipp Nummer 2 – das virtuelle Reiseerlebnis: VRSE nennt sich die App, die durchaus anspruchsvollen Content für die virtuelle Welt zusammenstellt. Die Reisegeschichten werden im 360 Grad-Rundumblick gezeigt. Und auch wenn nicht alle Filme und Geschichten gleich gut sind: wer mit Walen und Delphinen tauchen möchte oder mit U2 virtuell auf Tuchfühlung gehen will (Gänsehaut garantiert!), der kommt an dieser App nicht vorbei.

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VRSE - ein MUSS für Fans von hochwertigem virtuellen Content. Screenshot VRSE

Wer lieber selbst auf Entdeckungstour geht, der sollte sich StreetView besorgen. Bekannt ist der Dienst von Googles Aktion, die „ganze“ Welt mit etwas futuristisch anmutenden Autos, auf denen unter anderem eine Rundum-Kamera installiert ist, zu fotografieren. Google hat StreetView nun eine Cardboard-Option spendiert (Brillensymbol oben rechts in der App) und so kann der geneigte Pilger vom Sofa mit seiner VR-Brille auf der Nase nun bequem fast jeden Ort der Welt virtuell beschreiten.

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Ich war noch niemals in NY... von wegen. Mit Streetview ist das ein virtueller Katzensprung. Screenshot Streetview

Da Reisen bekanntlich ja bildet, noch ein kleiner Geheimtipp: Cool Tour wählt bestimmte, dafür aber hochwertige Reiseziele aus, und verpackt sie in eine virtuelle Umgebung, deren User-Interface auch genau auf die Bedürfnisse eines Menschen mit einer VR-Brille auf der Nase zugeschnitten ist.
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Reisen rund um den Globus - CoolTour machts einfach. Screenshot CoolTour

Wo wir schon bei einem wichtigen Hinweis sind. Einzelne Downloadlinks wie man sie von „normalen“ Websites her kennt, wird man für VR-Content kaum finden. Das liegt daran, dass dieser Content aufbereitet werden muss, damit er in einer VR-Brille (egal welcher) überhaupt funktioniert. Und: Wer mit einer VR-Brille auf der Nase einmal versucht hat, im „normalen“ Internet zu navigieren, weiß, warum die virtuelle Welt eine eigene „Nutzerführung“ braucht.

Tipp Nummer 3 – das virtuelle Action-Spektakel: Lust, mal richtig auf die virtuelle ***** zu hauen? Dann bitteschön in360 Tube herunterladen. Mehr Sport-und Aktion-Videos für seine VR-Brille findet man so geballt sonst nur schwer. Verschiedenste 360-Grad-Action-Videos sind darin zu finden, beispielsweise ein Wasser-Formel-1-Rennen, Jet-Ski- und Speedboot-Fahrten oder ein Gyrocopter-Rundflug. ACHTUNG: Es besteht ernsthaft die Gefahr, dass man selbst das Gleichgewicht verliert: bitte einen sicheren Stand suchen!
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Tipp Nummer 4 - die ewige Quelle der VR-Videos: Wer im Netz nach Videos sucht, geht zuerst auf YouTube. Auch bei VR-Videos ist Googles Video-Portal für viele Nutzer die erste Wahl. Mit rund 1,2 Millionen Abonnenten ist 360°-Videos wahrscheinlich der beliebteste YouTube-Kanal, der sich mit dem Thema VR-Videos befasst. Dort sammeln sich unzählige 360-Grad-Videos, von Horrorstreifen über Konzerte bis hin zu Cockpit-Videos aus Flugzeugen. Hammerauswahl, teils Hammerqualität. Allerdings kann nur die Android YouTube-App die 360-Grad Videos korrekt für eine VR-Brille darstellen - iOS-Nutzer sehen aktuell (Stand Mai 2016) nur das klassische Vollbild. Könnte sich vielleicht mit einem Update für die iOS-App ändern. Daher ruhig schon mal den Channel abonnieren.

Tipp Nummer 5 – die virtuelle Welt für Kids: Kein Witz – es gibt spezielle virtuelle Welten für Kinder, die pädagogisch richtig gut aufgearbeitet sind. Ein Hersteller, der sich an diese Herausforderung wagt, ist Mattel mit seinem View Master. Mattel bietet als Basis ein VR-Brillengestell an, die verschiedensten Inhalte werden als echte „Eintrittskarten“ im Handel nachgekauft, vor die Brille gelegt und schon startet die Reise ins Weltall, die Tiefsee, den Wildpark oder wo es einen noch so hinverschlagen kann. Der Vorteil für Eltern: Es ist hochwertiger virtueller Content, den man seinem Nachwuchs durchaus einmal ausprobieren lassen kann. Dafür muss man aber bereit sein, ein paar Euro zu investieren.
ViewMaster kaufen

Tipp Nummer 6 – halbnackte Frauen und Kribbeln auf der Haut: Nur die Ruhe – alles jugendfrei. Aber wer beim 360 Grad-Video „Sun goes down" von Robin Schulz kein Kribbeln verspürt, der scheint auch zu cool für die virtuelle Welt zu sein. Auch wenn die App mit rund 400 MB kein Pappenstiel ist, und man „nur“ ein 360-Grad-Musikvideo zu sehen bekommt: es lohnt sich und gibt einen Ausblick, wohin die Reise geht. Die Reise in eine virtuelle Welt, in der wir erschrecken, weil plötzlich jemand hinter uns steht, und in der wir vergessen, dass wir nicht in einem lauten DJ-Tempel mitfeiern, sondern in einem leisen Zimmer stehen mit einer Brille auf der Nase…
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Fazit

Es gibt sie also, die guten Inhalte für die virtuelle Welt der VR-Brillen - ganz besonders auf der Cardboard von Google.

Und das ist nur ein kleiner Ausschnitt aus der Welt der VR. Daher startet hier die Serie, die wir regelmäßig um weitere Apps und VR-Tipps erweitern. Auch für VR-Systeme wie die Samsung Gear VR, HTC Vive, die Oculus Rift und alles was da noch kommen mag. Denn eines ist klar: Wer die virtuelle Welt einmal besucht und den richtigen „Content“ dafür gefunden hat, der schaut wieder vorbei. Und freut sich, wenn er jedes Mal echtes Neuland entdecken kann…

 

Im nächsten Teil geht es dann weiter mit der Samsung Gear VR Lite.

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