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Günstiger Einstieg in Virtual Reality Welten

Was bietet das Xiaomi VR Headset?

Die Xiaomi Virtual Reality Brille „Mi VR Play“ macht VR mobil und kostengünstig möglich – ganz einfach mit dem Smartphone.

© Xiaomi

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Als Google das Cardboard SDK veröffentlichte, wurde Virtual Reality plötzlich preiswert. Die Papp-VR-Box zum Selbstbauen und weitere Cardboard-Alternativen ließen schnell über fünf Millionen VR-Interessierte in neue Welten abtauchen. Bei einem Preis von 20 Euro für das SDK ließen sich viele User nicht lange bitten. Einziges Manko: die Pappkonstruktion war schnell abgenutzt oder brüchig. Der chinesische Hersteller Xiaomi, auf dem Smartphone-Markt bereits seit 2013 in China führend, kündigte jetzt eine Virtual Reality Brille an, die robuster und stabiler daherkommt. Sie funktioniert laut Hersteller mit sämtlichen Android- und iOS-Smartphones von 4,7 bis 5,7 Zoll und ist damit anders als die hochpreisige Samsung Gear VR nicht nur auf die hauseigenen Modelle ausgelegt.

© Xiaomi / Der Button auf der Oberseite stellt Kontakt zum eingelegten Smartphone her.

Smartphone in die Virtual Reality Brille einsetzen und loslegen

Das Xiaomi VR Headset ist aus Lycra-Kunstfasermaterial in komplett geschlossener Bauweise gefertigt und damit recht stabil. Das Gummiband kann individuell auf die Kopfgröße eingestellt werden und sorgt für einen sicheren Sitz. Die vordere, per Zwei-Wege-Reißverschluss zu öffnende und schließende Tasche fixiert das Smartphone mit innenliegenden Gummistreifen relativ rutschfest vor den Linsen. Und verschiedene Cover-Designs, vom Vincent Van Gogh-Motiv bis zur Blue-Jeans-Textur, sorgen für eine individuelle Note. Mit einem Preis von um die 30 US-Dollar ist es geringfügig teurer als das Google Cardboard SDK, bietet jedoch gefühlt mehr Stabilität und Langlebigkeit. Als Xiaomi in China 10.000 Freiwillige für einen Betatest suchte, registrierten sich Anfang August 2016 innerhalb von acht Stunden eine Million User für das neue VR Headset. Käuflich erwerben kann man es derzeit noch nicht, ein Release in Deutschland ist ebenfalls noch nicht angekündigt.

© Xiaomi / Für reichlich Abwechslung sollen verschiedene Cover-Designs sorgen.

Sofortiger Zugriff auf über 1.000 Virtual Reality Apps

Über das Google Cardboard Ökosystem stehen dem „Mi VR“-Nutzer via Android direkt über 1.000 Apps für VR-Smartphone-Systeme zur Verfügung. Und auch Apple-Nutzer können im App Store auf eine Vielzahl an VR-Apps zurückgreifen. Vom Autorennen über 360°-Museumsbesuche bis zu Achterbahnfahrten und Städteführungen ist für jeden Anwender etwas dabei. Zusammen mit der VR Brille möchte Xiaomi ein eigenes App-Portal starten. Die Virtual Reality Brille von Xiaomi erfüllt zudem die Anforderungen des im Herbst 2016 startenden Google Daydream-Programms für Android 7 Nougat, einer Art Cardboard 2.0 für hochauflösende VR-Erlebnisse, bei der neben Times News, Youtube und Spielen sogar der Play Store selbst in VR erscheint.

Fazit

Google Cardboard SDK hat VR für die Masse erschwinglich gemacht. Mit dem VR Headset zeigt Xiaomi nun, wie man die „Pappbox“ stabiler fertigt. Die Unterstützung des Google Daydream-Programms sorgt für Zukunftssicherheit, sofern man ein Smartphone mit Android 7 hat. Ob und wann das Headset in Deutschland erscheint, ist derzeit unklar. Wer nach Release den Umweg über USA nicht scheut, erhält in jedem Fall eine interessante Alternative zu den bisher erhältlichen Virtual Reality Brillen. Und das für 4,7- bis 5,7-Zoll-Smartphones jedes Herstellers.

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